GARDASEE 2019 – 5 Tage Solowanderung

Veröffentlicht von

Goethe sah den Gardasee und äußerte völlig begeistert:

„Wie sehr wünschte ich meine Freunde einen Augenblick neben mich, dass sie sich der Aussicht erfreuen könnten, die vor mir liegt. Heute Abend hätte ich in Verona können sein, aber es lag mir noch eine herrliche Naturwirkung an der Seite, ein köstliches Schauspiel, der Gardasee, den wollte ich nicht versäumen, und bin herrlich für meinen Umweg belohnt.“

Gardasee Gegend von Castello
DerSchulle am wunderschönen Gardasee

Der Gardasee entpuppte sich für uns bereits im letzten Jahr als fast perfekter Urlaubsort, weshalb wir auch dieses Jahr im Juli nochmals 12 Tage dort verbrachten.

Unsere Wahl fiel wieder auf den idyllischen Ort CASSONE.

Gardasee Cassone

Gardasse Brenzone
Ausblick in der Gegend von Brenzone
Gardasee Cassone
Abendstimmung in Cassone

Ich gehöre nicht zu den Vertretern, die sich den ganzen Tag an den See legen können. Daher beschloß ich dieses Jahr bereits im Vorfeld, mich während unseres Gardasee-Aufenthaltes mal für 5 Tage familiär auszuklinken und eine kleine Solowanderung mit Zelt & Co. durchs Gebirge zu machen. So können Frau und Sohn in Ruhe am Gardasee  chillen, während Vadder im Gebirge rumkraxelt und sich austobt.

Jedem das, was er für sich und seinen Seelenfrieden benötigt… Urlaub soll idealerweise für alle Beteiligten Erholungswert haben und keinen auferlegten Zwang darstellen.

„Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss, wie andere Menschen.“
(Astrid Lindgren)

Die Tour

Wanderung Gardasee Idrosee Ledrosee
Start/Ziel in Cassone (zwischen Malcesine und Brenzone)

Es wird ein schöner Rundkurs mit einer Streckenlänge von insgesamt 130 km.

Start:     Donnerstag (Cassone / unsere Unterkunft)

Zwischenstationen:       Idrosee und Ledrosee

Ziel:       Montag (Cassone / unsere Unterkunft)

Ich plane 4 Übernachtungen im Zelt ein, wobei ich hauptsächlich in freier Natur schlafen möchte.

Höhenmeter insgesamt:

  • 7.451 positive
  • 7.436 negative

Die Streckenlängen pro Tag werden zwischen 22 und 30 km liegen, aber halt mit sehr vielen Höhenmetern gespickt und einem knapp 20 kg „leichten“ Rucksack auf dem Rücken. Das wird bestimmt ein schweißtreibender Spaß! 😎

Osprey EXOS 38
Mein voll beladener Freund …

Da es vielleicht den einen oder anderen von Euch noch interessiert, was ich an Gepäck/Equipment mitführe, folgend die kurze Auflistung einiger Ausrüstungsgegenstände.

THE BIG FOUR

Rucksack:           Osprey EXOS 38

Zelt:                      Tarptent Rainbow

Schlafsack:         EXPED LiteSyn 600 (KuFa)

Isomatte:            KLYMIT Static V

 

Sonstiges Equipment

Wasserfilter:       MSR Guardian

Gas:                        kleine 100 g Kartusche von Optimus

Brenner:                OPTIMUS CRUX

Trekkingstöcke:  BLACK DIAMOND Trail Pro

Powerbank:          ANKER PowerCore 26.800 mAh

Navigation:           meine geliebte GARMIN EPIX

als Backup: LOCUS MAP FREE auf Smartphone

 

Zusätzlich findet noch der übliche andere Kleinkram seinen Weg in meinen Rucksack.

Meine Ausrüstung kommt somit auf ein Gesamtgewicht von ca. 12 kg.

Zudem führe ich den Großteil meines Proviants für die kompletten 5 Tage mit mir. Das sind 2 gefriergetrocknete TREK’N EAT Mahlzeiten (Nudeln mit Soja Bolognese), einige in Gefrierbeuteln vorportionierte Müslirationen, in Gefrierbeuteln vorportionierte Instantkaffeeportionen inkl. Milchpulver, verschiedene Riegel und 1 Packung NRG5-Notfallriegel.

tolles Zeugs … 👍

Der gesamte Proviant schlägt mit zusätzlichen 3 kg zu Buche.

Meine 4 Trinkflaschen fassen insgesamt knapp 4,0 l Wasser, was nochmals 4 kg Zusatzgewicht bedeutet.

Letztlich liegt das Rucksackgewicht all inklusive zwischen 18 und 20 kg.

Für solch ein hohes Gewicht ist mein OSPREY-Rucksack eigentlich nicht ausgelegt, daher bin ich gespannt, wie er sich auf der Tour schlagen wird und wie sich das nicht unerhebliche Gewicht auf meinem Schultern bemerkbar macht und anfühlen wird.

Meinen robusteren und massiveren TATONKA YUKON 60 + 10 Rucksack will ich nicht mitführen, da er nochmals 1,5 kg schwerer ist als mein OSPREY. Zudem sind die 60 bzw. 70 Liter verfügbares Packvolumen des TATONKA für die geplante Tour einfach überdimensioniert.

Es gilt bekanntlich die Devise: Je kleiner der Rucksack, desto weniger überflüssiges Zeugs findet den Weg hinein … 😉

Jetzt seid Ihr grob im Bilde und im kommenden Beitrag steigen wir dann auch gleich in Tag 1 meines kleinen Abenteuers ein.

Liebe Grüße, Euer Schulle

zu TAG 1: hier

Ein Kommentar

Kommentar verfassen