Extrem-Extrem 2018, Sauerland pur

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Mit folgendem Zitat ist zu meiner Teilnahme beim diesjährigen EXTREM-EXTREM 2018 eigentlich schon alles gesagt.

„Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.“  George Halas

EXTREM-EXTREM fand 2018 zum zweiten Mal statt.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, mit welch enormem Einsatz, Idealismus und welch großer Freude solche Veranstaltungen  ins Leben gerufen und durchgeführt werden. Der organisatorische Aufwand ist bei einem knapp 160 km langen Rundkurs enorm, da diese Strecke vernünftig markiert werden muss, Verpflegungspunkte geschaffen und 48 Stunden lang mit Personal besetzt werden müssen und und und …

Hier findet Ihr die offizielle Veranstaltungsseite.

Der Start war um 16:00 Uhr angesetzt. Da jedoch ein paar Teilnehmer zu wild geparkt hatten, mussten erst noch einige Wagen umgesetzt werden, wodurch unsere Füße erst gegen 16:15 Uhr Bekanntschaft mit dem Kurs machten.

Heringhausen   

Kurz nach dem Start in der Umgebung von Heringhausen

Das Wetter war zunächst optimal. Es war nicht zu warm, ein mittelstarker Wind wehte und es war trocken.

Einziger Wehmutstropfen war meine linke Wade, da ich mir dummerweise – bei einer Renovierungsaktion am letzten Wochenende vor der Wanderung – eine unangenehme Wadenverhärtung zugezogen hatte, die ich in den letzten Tagen leider nicht vollständig gelöst bekam.  Da ich beim Gehen allerdings nur eine ganz leichte Rückmeldung von links unten erhielt, blendete ich dieses Thema einfach aus und versuchte die wunderbaren Eindrücke dieses Events aufzusaugen.

Pfad Heringhausen        Heringhausen

Das Starterfeld  von knapp unter 150 Wanderern zog sich bereits nach einigen Kilometern sehr stark auseinander und es bildeten sich viele kleine Gruppen von 2 – 5 Leuten. Ich lief zunächst einige km mit einem 24-jährigen Einheimischen zusammen. Es stellte sich heraus, dass er angehender Sportlehrer ist und Fußball in der Mannschaft von Willingen (Verbandsliga) spielt. Sein Ziel war von Anfang an der  Verpflegungspunkt bei km 101, an welchem er dann aussteigen wollte. Irgendwo bei km 18 trennten sich unsere Wege, da jeder anfing sein eigenes Tempo zu gehen.

Das ist ein elementarer Punkt bei solchen Langstrecken. Man MUSS sein eigenes Tempo laufen! Passt man sich dauerhaft an einen schnelleren oder langsameren Teilnehmer an, ist man nicht in seinem eigenen „Flow“, was sich dann irgendwann nicht mehr gut anfühlt und Probleme bereiten kann.

Die ersten Verpflegungspunkte waren bei km 22 und km 33. Dort gab es Sachen wie Wasser, Cola, Iso, Obst, Riegel etc. .

Da ich meine Nahrung komplett mitführte, füllte ich immer nur meine Wasserflaschen nach.

Abendstimmung Sauerland   Abendstimmung Sauerland

Es nähert sich der Abend und in der Ferne braut sich etwas zusammen

Ab km 33 fand ich einen Laufpartner, der mein Tempo lief. Da es nun auch langsam dunkel wurde und einige kniffelige Waldpassagen anstanden, blieben wir zusammen und nahmen die beginnende Nacht  mit unseren Stirnlampen in Empfang.

Zu meinem Laufpartner muss ich ein paar Takte sagen. Er stellte sich mir nur als Joerg vor und sagte, dass er Mitte 60 wäre und bereits im Ruhestand ist. Seinem Aussehen nach war er jedoch in einem top Zustand und während der unzähligen Stunden, die wir gemeinsam verbrachten, erzählte er mir von seinen unzähligen sportlichen Höchstleistungen.

Gestern musste ich ihn erst einmal daheim im Internet suchen.  Es handelt sich um Joerg König.

Kleine Laufvita von Joerg: Erfolgreicher Teilnehmer beim Deutschlandlauf „DL2005“ und  „DL2006“. Jörg hat bereits an über 340 Marathon- und Ultrawettkämpfen teilgenommen. Hier noch einige herausragende Leistungen: 48 Std.- Lauf in Brno mit 319,290 km oder 6-Tagelauf in Erkrath mit 676,590 km. Erfolgreicher Finisher beim TransGaule 2009, 1150 km in 18 Tagen.

Jörg erzählte mir auch von seiner Teilnahme am Transeurope-Lauf, den er  2009 absolvierte. Das waren 4.487,7 km, welche in 64 Tagesetappen absolviert wurden. Wenn man den Taschenrechner bemüht, müssten das ungefähr 70 km pro Tag sein – 64 Mal hintereinander. Wahnsinn!!!

Falls Ihr mehr über den Transeurope-Lauf erfahren möchtet, kann ich Euch folgendes Buch (hier Link) sehr empfehlen.

Ehrfürchtig hing ich an seinen Lippen und konnte mein Glück kaum fassen, dass ich nun mit solch einem Ausnahmesportler durch das Sauerland marschierte.

Vor allem wurde mir klar, was ich sportlich doch für ein kleines Licht bin. Was im eigenen Bekanntenkreis vielleicht noch Beachtung findet, ist – sobald man jemanden wie Joerg trifft – nicht mehr der Rede wert.

Solche Menschen wie Jörg nehmen einem auch ein wenig die Angst vorm Altwerden. Er ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit Mitte 60 noch topfit sein kann.

Aber nun wieder zum Marsch durch die Nacht.

Die Nachtetappe war an einigen Stellen recht kniffelig und man musste die Angst vor einem Fehltritt mit fatalen Folgen verdrängen.

An einigen Stellen lief man im Lichtkegel seiner Stirnlampe über schmale, steinige Pfade, die ungesichert an Abhängen langführten. Durch den Umstand, dass man bereits mehr als 10 Stunden unterwegs war und sich langsam etwas Müdigkeit im Körper breit machte, musste man die Sinne immer wieder schärfen.

Wanderung Edersee bei Nacht    Wanderung Edersee bei Nacht

Pfade bei Dunkelheit

Der nächste Verpflegungspunkt lag bei km 55 und dort konnte man auch Nudeln Bolognese essen, was ich mir jedoch verkniff, da ich keine Experimente eingehen wollte.

An diesem Verpflegungspunkt traf ich meinen 24-jährigen Begleiter vom Anfang wieder. Er war etwas schneller als ich unterwegs und saß bereits dort und aß Nudeln. Ich fragte ihn, wie es ihm ginge und er meinte, dass ihm seine Waden sehr zusetzen würden.  Er wollte bekanntlich 101 km absolvieren und hatte nun etwas über die Hälfte geschafft. Das würde noch ein langer Leidensweg für ihn werden. Ob er es geschafft hat,  weiß ich leider nicht – gesehen habe ich ihn auf der Strecke nicht mehr.  Ich wünschte ihm noch viel Glück und machte mich, nachdem meine Flaschen wieder gefüllt waren, auf den Weg.

Jörg und ich hatten die Übereinkunft getroffen, dass jeder sein Ding läuft und wir nicht krampfhaft zusammenbleiben. Über Stunden lief es dann so, dass er auf der Ebene und bei Gefälle ein Stück vor mir lief und ich bei Anstiegen wieder aufschloss.

Der nächste Verpflegungspunkt lag bei km 65. Dummerweise waren Jörg und ich so ins Quatschen vertieft, dass wir den Verpflegungspunkt übersahen und erst einige Kilometer weiter überholten uns 2 Teilnehmer, von denen wir erfuhren, dass wir 3 km zurückgehen müssten.

Das war natürlich ein Problem und ein weiteres Problem war, dass ich nur noch 0,3 Liter Wasser hatte. Der nächste Verpflegungspunkt lag bei km 85. Bis dort waren es noch 17 km – also ca. 3 Stunden.

Jörg und ich trafen die Entscheidung nicht zurückzugehen. Normalerweise trinke ich in 3 Stunden ca. 1,0 l Wasser. Nun hatte ich aber nur 0,3 l zur Verfügung.

„Das wird hart!“ dachte ich mir und aß noch schnell einen Apfel, den ich dabei hatte, da dieser ein wenig Wasser enthielt.

Mittlerweile war es wieder hell geworden und um Punkt 5:30 Uhr wurde es richtig ungemütlich. Es zog eine Schlechtwetterfront auf, die uns Regen, Sturm und Kälte bescherte. Allmählich merkte ich den Flüssigkeitsentzug und da ich auch nichts essen konnte (ohne Wasserzufuhr sollte man nichts essen) schwanden die Kräfte.

Mit schwindender Kraft nahm auch die Konzentrationsfähigkeit etwas ab und man musste sich – trotz GPS – auf die zusätzlichen Markierungen konzentrieren. Teilweise wichen diese vom GPS-Track ab.

Wegmarkierungen Extrem-Extrem  Wegmarkierungen Extrem-Extrem  Wegmarkierungen Extrem-Extrem

verschiedene Markierungsvarianten

Irgendwann erreichten Joerg und ich dann gegen 7:30 Uhr im strömenden Regen den Verpflegungspunkt bei km 85. Dort konnte man Leberkäse mit Nudelsalat essen – was ich aber auch dankend ablehnte und mir lieber erst einmal 1 Liter Iso auf EX rein schüttete. Nachdem ich dann ein Brötchen, einen Riegel und eine Koffein-Tablette genommen hatte, kehrten die Lebensgeister zurück.

Ich fühlte mich körperlich zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut und war guter Dinge, dass ich den nächsten Verpflegungspunkt bei  km 101 in ca. 19 Stunden erreichen konnte – was perfekt wäre, um die Gesamtstrecke unter 32 Stunden zu schaffen.

Ich cremte mir meine Füße nochmals mit Hirschtalg-Creme ein und zog ein neues Paar Socken an. Die Füße wiesen noch keine Blase auf, was mich zuversichtlich stimmte, dass Blasen kein Problem werden würden.

Nach kurzer Pause liefen Jörg und ich gegen 8:00 Uhr bei strömendem Regen wieder los.  Beim Aufstehen und Loslaufen merkte ich allerdings, dass meine linke Wade etwas verhärtete und auf den ersten Schritten leicht schmerzte.

„Das läuft sich wieder raus!“ hoffte ich und begann das 16 km lange Teilstück bis zum Verpflegungspunkt in Usseln bei km 101. In der Tat beruhigte sich die Wade nach einigen Kilometern wieder und ich konnte mein Tempo zwischen 5 und 5,5 km/h weiterhin laufen.

Joerg setzte sich auf diesem Teilstück etwas von mir ab, wobei ich ihn aber immer in Sichtweite hatte und somit nicht sonderlich aufmerksam bzgl. der Wegmarkierungen sein musste.

Um 11:15 Uhr – nach exakt 19 Stunden – lief ich in Usseln im Verpflegungspunkt ein. Dort saßen bereits einige „Gestrandete“, die entweder abgebrochen haben oder so und so nur bis hierhin wollten. Nun aß ich einige der angebotenen Leckereien wie Spaghetti-Spieße, Mini-Burger und Knoppers.

Körper und Geist waren noch einigermaßen fit, jedoch erschrak ich, als ich von meinem Stuhl aufstand. Ein Schmerz schoss in meine linke Wade und ich hatte das Gefühl, als wenn ich dort harten Stahl anstatt Muskeln hätte.

„Auweia – was nun?!“ ging es mir durch den Kopf. Ich zog mir meine Regenklamotten wieder an, schulterte meinen Rucksack und humpelte vor die Tür des Verpflegungspunktes. Jörg wollte noch etwas länger pausieren und blieb dort.

Ich dehnte die Wade leicht, verspürte aber keine deutliche Verbesserung.

„OK – Du hast jetzt 2 Optionen. Entweder steigst Du hier bei km 101 aus oder Du versuchst das nächste Teilstück bis Willingen hinter Dich zu bringen und überdenkst am dortigen Verpflegungspunkt bei km 125 Deine Situation nochmals.“

Da ich mich körperlich ansonsten noch gut fühlte, humpelte ich also los. 24 km lagen bis Willingen vor mir und es handelte sich um das Teilstück mit den meisten Höhenmetern.

Durch meinen entlastenden, humpelnden Gang fiel meine Geschwindigkeit auch auf 4 km/h und unentwegt kalkulierte ich, wie lange ich bis Willingen brauchen würde.

Bei jedem Schritt schmerzte die Wade. Bei 24 km setzt das linke Bein ca. 24.000 Mal auf  und so oft wird man schmerzhaft daran erinnert, dass man gerade ein recht schwerwiegendes Problem hat.

Optimismus in der Form, dass es ab Willingen nur noch knapp über 30 km bis ins Ziel seien, wechselte sich mit der pessimistischeren Realität ab, dass ich die letzten Stunden in der Dunkelheit durch den Wald humpeln müsste.

Es waren auf jeden Fall sehr wertvolle Stunden des „Problemmanagements“, die ich dort zwischen Usseln und Willingen – unter anderem auf dem Langenberg – verbracht habe. Mir wurde von Schritt zu Schritt klarer, dass ich das Ziel wohl nicht erreichen werde und km 125 (Willingen) meine persönliche Endstation sein wird.

Mitten in meinen Gedankengängen über die bevorstehende Aufgabe lief Jörg auf mich auf. Ich schilderte ihm kurz meine Situation und erhielt von ihm eine kurze, aber aufrichtige Anteilnahme, da er anscheinend nachfühlen konnte, was gerade innerlich in mir los war.

Ich dankte ihm noch für unsere tollen Gespräche und wünschte ihm gutes Gelingen. Dann zog er von dannen und ich war wieder das einsame „Humpel-Stilzchen“, was sich über den Langenberg kämpfte.

Irgendwann endet jede Qual und irgendwann erreicht man den Punkt, der vor Stunden noch so unfassbar fern vor einem lag.

Willingen
Umgebung Willingen

Gegen 17:15 Uhr erreichte ich dann den ersehnten Verpflegungspunkt in Willingen.

Ich trug meine Ankunftszeit – wie übrigens an jedem Verpflegungspunkt – in eine ausliegende Mappe ein und trug unter Aufbruchszeit „AUSSTIEG“ ein. Das Wort schrieb sich ohne Zittern und Schmerz. Ich war mit mir und meiner Entscheidung im Reinen.

Ich bat darum, dass man kurz das Orga-Büro anruft und meinen Rücktransport zum Start-/Zielpunkt organisiert. Das ist wirklich ein super Service, der nicht selbstverständlich ist.

Nachdem ich eine Gulaschsuppe gegessen hatte, erschien auch schon mein Fahrer. Nun war mein Gehvermögen allerdings komplett über den Jordan. Durch das Sitzen und das zur Ruhe kommen ging nun bewegungstechnisch nichts mehr. Ich konnte das linke Bein nicht mehr heben und der Fahrer fragte schon, ob er mich stützen solle. Das ließ meine Ehre dann doch nicht zu und ich kroch eigenständig zum und in den Wagen.

Zurück in Heringhausen (Start/Ziel) nahmen mich meine Eltern in Empfang und brachten gleich Ihren Stolz, aber auch Ihre Sorge zum Ausdruck, als Sie mich mit schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Auto steigen sahen.

stolze Eltern

so sehen stolze Eltern aus ;o)

Sie nahmen mich mit zu Ihrer Ferienwohnung,  in der ich mich erst einmal duschen konnte. Danach fuhren wir direkt Richtung Heimat, wo ich gegen 21:00 Uhr aufschlug.

Die folgende Nacht war erwartungsgemäß bescheiden, da mir bei jeder Bewegung ein Schmerz durch das linke Bein schoss. Heute (Sonntag) fühle ich mich wieder einigermaßen hergestellt, wobei das mit der Wade wohl noch einige Zeit dauern wird. Man zahlt halt oftmals auch einen kleinen Preis für extreme Dinge, die man sich abverlangt.

Mit etwas Abstand kann ich heute folgendes Fazit ziehen:

  1. Diese Veranstaltung ist das Beste, was ich organisatorisch und in Bezug auf Liebe fürs Detail bisher erlebt habe
  2. Nun habe ich in meiner Sport-Vita auch ein „Did not finish“ stehen und ich muss feststellen, dass es eigentlich nicht schmerzt.

Solche extremen Dinge geht man so und so mit etwas Demut an und es gibt so viele Dinge, die einem passieren können und ein Finish ausschließen. Ich erfuhr von meinem Fahrer des Rücktransports zum Beispiel, dass der Führende, der bereits Stunden vor mir in Willingen auf die letzten knapp 30 km ging, gut 10 km vor dem Ziel gestürzt sei und aufgeben musste.

Ich kann hier nur nochmals George Halas zitieren:

„Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.“

 Ich habe mein Bestes gegeben und es hat leider nicht für die gesamte Strecke des EXTREM-EXTREM gereicht.

Trotzdem habe ich eine neue Wander-Bestzeit von < 19:00 Stunden über 100 km erreicht und meine weiteste Wanderstrecke auf 125 km ausgeweitet.

Über beides freue ich mich.

  1. Ich habe gespürt, dass ich die gesamte Strecke in einer akzeptablen Zeit schaffen kann, wenn keine orthopädischen Probleme auftreten.

Aus diesem Grunde wuchs bereits recht schnell der Gedanke in mir, dass ich mit dem „EXTREM-EXTREM Monster“ noch eine Rechnung offen habe, die ich bereits 2019 begleichen möchte.

Folgend noch ein paar schöne Impressionen als Video.

Ein großer Dank an alle, die mir beim EXTREM-EXTREM 2018 die Daumen gedrückt haben!

 Liebe Grüße, DerSchulle

Start und Ziel Heringhausen Extrem- Extrem

 

5 Kommentare

  1. Hallo Raphael,
    wie klein die virtuelle Welt doch ist …
    Ich freue mich riesig, hier von Dir zu lesen! Du hast bei der Wanderung Dein persönliches Ziel erreicht und darauf kannst Du sehr stolz sein. Mit dem Fußball-Training am nächsten Tag wird es aber dann wohl doch nicht hingehauen haben, oder?! ;o)
    Dann sehen wir uns ja spätestens nächsten Juni in Willingen, wenn wir es wieder mit dem Extrem-Extrem-Monster aufnehmen! Vielleicht können wir uns nächstes Jahr ja mal zu einer Trainingswanderung verabreden?! Bis dahin alles Gute, DerSchulle

  2. Hallo Schulle,

    auch mir gefällt dein Bericht sehr gut, es bringt dieses einmalige Ereignis auf den Punkt. Ich habe tatsächlich lange mit mir und den Beinen gekämpft, bis ich es humpelt zu den 101 Kilometern geschafft habe. Bis dato war es die anstrengendste und grenzwertigste aber auch schönste Erfahrung in diesem Bereich. Deinem Bericht zufolge warst du dort schon auf dem Weg Richtung Willingen/ ich war mir sicher das du es bis ins Ziel schaffst.

    Ich fand es gerade zu Beginn sehr interessant und lehrreich einen so professionellen Wegbegleiter gehabt zu haben. Ernährung und Taktik können doch mehr beeinflussen als ich eingangs dachte. Ich plane ebenfalls nächstes Jahr wieder dabei zu sein, allerdings dann mit einem ausreichend Training zuvor. Ich wünsche dir bis dahin alles Gute und viele tolle Momente im Wettkampf oder vielleicht auch schon im Himalaya!

    Viele Grüße, der Fußballer ⚽️⚽️

  3. Sehr schöner und detaillierter Bericht. Sogar ich als NICHT – Wanderer kann in etwa nachempfinden was du während der 125 km gefühlt und erlebt hast .
    2019 klappt es bestimmt !

    1. Hallo Fummi, es freut mich, dass Dir der Bericht gefällt. Im kommenden Jahr findet der Extrem-Extrem in der Zeit vom 27.06.2019 – 29.06.2019 statt. Diesmal wird Start/Ziel das Besucherzentrum in Willingen sein. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, daher bin ich bereits für 2019 angemeldet. Aktuell liegen dem Veranstalter bereits über 60 Anmeldungen vor. Das Teilnehmerfeld ist auf 200 begrenzt.

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